Kooperationsprojekt „Résonances des régions européennes“

Datum:   23. September bis 26. September 2021
Kursinhalt:  

Code Modern ist ein neues Festival für Musik unserer Zeit, präsentiert im ländlichen Raum Südbayerns. In dieser Kulisse wird die Kunst der Gegenwart hoch geschätzt, zeitgenössische Musik jedoch bislang wenig wahrgenommen. Sie muss sich ihren Platz noch suchen.

Code Modern ist als Pilotprojekt über zwei Jahre (2021/22) angelegt und wird in diversen Landkreisen Bayerns Gesicht zeigen. In Anlehnung an ein wechselndes Jahresmotto entstehen facettenreiche Produktionen für bekannte wie neue Spielstätten, die Gelegenheit bieten Musik unserer Zeit in ihrer vielfältigen Ausprägung zu erleben oder überhaupt erst mal kennenzulernen.

Zusatzinfo:  

Auftakt des 2-jährigen internationalen Ensemble-Projekts mit zwei Uraufführungen von Moritz Eggert und KP Werani, umrahmt von einem musikalischen Inklusions-Experiment („So klingt’s in MOD“) in Kooperation mit der OBA (Offene Behindertenarbeit).

Ensembles aus drei Ländern planen dieses Gemeinschaftsprojekt. Jeder beauftragt im Wechsel Komponisten aus seinem eigenen Land, ein Werk in klassischer Ensemble-Besetzung für zeitgenössische Musik plus traditionelles Instrument der Volksmusik zu komponieren.

2021 treffen sich die drei Experten für Neue Musik aus München, Zürich und Brest in der ersten Runder der „Drehscheibe“ in Bayern. Sie treten bei Uraufführungskonzerten mit den Code Modern-Auftragswerken von Moritz Eggert (für Cimbalom) und KP Werani (für Bandoneon) sowie Werken von Minas Borboudakis, Rebecca Saunders und Péter Eötvös gemeinsam auf. 2022 ziehen die drei Ensembles zu Konzerten in der Schweiz und der Bretagne weiter, wo sie die neuen Werke Schweizer und französischer Komponist*innen uraufführen.

Programm:
Moritz Eggert: „Counting Dances“ (UA) für Cimbalom und Blechbläserquartett (Collegium Novum Zürich)
KP Werani: Neues Werk (UA) für Bandoneon und Streichquintett (Ensemble Sillages) 
Minas Borboudakis: Synaptic Arpeggiator (2011) für 5 Holzbläser (der/gelbe/klang)
Rebecca Saunders: Dust (2017-2018) für Percussion Solo (der/gelbe/klang)
Péter Eötvös: Da Capo (2012) für Cimbalom Solo und Ensemble (tutti)

Mitwirkende:
Collegium Novum Zürich | der/gelbe/klang (München) | Ensemble Sillages (Brest)
Louise Jallu (Bandoneon) | Luigi Gaggero (Cimbalom)
Armando Merino (Musikalische Leitung)
Hans Rotman (künstl. Kurator des Projekts)

 

Sonntag, 26. September 2021 | 17:00

Infos und Karten: https://code-modern-festival.de/

Veranstalter:   code modern festival
Link: code modern festival

 


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