Hausgeschichte & Chronik

Seit 1424 steht an diesem Platz ein Schloss - 560 Jahre später zog die Bayerische Musikakademie hier ein.


Seit 1424 stand an diesem Platz ein Schloss - es war "des Bischofs Haus zu Oberdorf"

1505 - 1517 wurde es von Grund auf neu erbaut durch Fürstbischof Heinrich von Lichtenau
1722 - 1729 entstand der Neubau des heutigen Schlosses als Jagdschloss durch Fürstbischof Alexander Sigismund, Pfalzgraf bei Rhein. Baumeister war Johann Georg Fischer.
Das Schloss war bis 1748 Sitz der bischöflichen Beamten.
1761 wurde der Bau durch den Ausbau des Nordflügels durch Fürstbischof Joseph, Landgraf von Hessen vollendet.

Der letzte Fürstbischof, Clemens Wenzeslaus, Kurfürst von Trier, kgl. Prinz von Polen und Sachsen machte es zu seiner Sommerresidenz und ließ 1774 die Lindenallee anlegen. Er starb hier am 27. Juli 1812.

1819 Übersiedelung des Oberdorfer Rentenamtes ins Schloss
1864 Messungsbehörde: das heutige Vermessungsamt
1876 Umzug der Präparandenschule ins Schloss (bis 1923)

Landratsamt bis 1967

1967: Brand im Schloss, der West- und Südflügel standen leer bis 1984

Seit 1984 Sitz der Bayerischen Musikakademie.
1996 Bau des neuen Konzertsaales - unterirdisch vor dem Schloss
 

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf erschien eine Broschüre zur Geschichte des Hauses. Erzählt wird der Werdegang von der ehemaligem Sommerresidenz des Kurfürsten Clemens Wenzenslaus über den Einzug des Landratsamtes bis zur Gründung der Akademie. Die Broschüre ist gegen eine Schutzgebühr von € 3 bei der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf erhältlich und ist hier auf dieser Seite als Pageflip (online Blättern) und Download zu finden.

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